RTT Workingtest am 11.06.2011
Nun ja Frank und Leo waren gemeldet und freuten sich auf ihren Startplatz. Freitag Abend wurde schon zum Teil das Auto gepackt, und wir erhofften uns einen schönen Samstag.
Samstag morgen dann, klingelte um 5.30 Uhr der Wecker, Frank stand auf und machte sich mit Leo auf die erste Runde.
Als er dann wiederkam, sagte er nur, Bine mir geht es nicht gut, ihn hatte die Magen-Darm-Grippe ereilt.
Was soll ich sagen, mein Hirn ratterte, was machen wir jetzt, mit Frank ging das auf gar keine Fall, und ich überlegte schon, na toll, dann fährst du halt nur gucken. Dann habe ich aber weiter überlegt, mmhhh 50,-€ Startgeld sind bezahlt, sollst du die einfach so in den Wind schießen ?
Natürlich NICHT :-)))) Also ich den Leo fertig gemacht, den Rest ins Auto, und ich wollte mit Leo einfach nur einen schönen Tag haben.
Bei der Anmeldung nachgefragt ob es ein Problem ist, wenn aus Frank ne Sabine wird, war keines, also Nummer abgeholt und erstmal noch ne Zigarette geraucht :-).
Dann ging es los zu unserer ersten Aufgabe.
Wir machen mit dem Richter einen Walk up, es
fällt eine Markierung in ca. 30m Entfernung die der HF selber zu holen
hat. Dann wird sich um 180 Grad gedreht und es geht im Walk up mit
Richter wieder in die andere Richtung, und es wird eine Markierung
geworfen die der Hund nach Freigabe arbeitet. Leo hat auf den Punkt
markiert, ich brauchte keinerlei Pfiff, und ich hatte auch einen ICE der
nach Hause kam :-) Wir haben 20 !!! Punkte bekommen :-))))))))))))))
Dann unsere zweite Aufgabe.
Diese findet im Wald statt. Man steht bei der Richterin, und es fällt eine Markierung in ca. 40 Meter Entfernung. Der Hund muss allerdings durch ein sehr tiefe, sehr steile Senke hindurch ( ca 6m Tiefe und wirklich steil, fast senkrecht).
Nach Freigabe schicke ich Leo, der wieder fast auf den Punkt markiert hat, er pickt das Dummy, und irgendwas kam mir komisch vor, von daher bekam er von mir den Kommpfiff, und er kam sofort zu mir.
Wir erhalten 14 Punkte ( was ich eigentlich als zu niedrig empfinde, aber jeder verteilt ja anders Punkte )
Dann kommt unsere dritte Aufgabe.
Wieder ein Walk up mit Partner. Wir starten den Walk up, dann sagt der Richter Behind und es fallen 2 Markierungen. Dann wird sich wieder um 180 Grad gedreht und es geht im Walk up weiter. Es fällt die erste Markierung in ca. 50m Entfernung die der erste Hund ( Leo`s Partnerin ) arbeitet, dann geht es weiter im Walk up und Leo`s Markierung fällt.
Er geht Prima raus, in der Nähe der Markierung gebe ich den Suchenpfiff, und was macht der Leo, hat doch da den Drecksack rausgeholt ;-), und fängt an wie ein Känguruh nach rechts über die Wiese ( ca. 50cm hohes Gras) zu hüpfen. Na ich dachte schon, HALLO !!!, ihn also zurück gepfiffen, hat er auch angenommen, er kam wieder in die Nähe der Markierung, dann Suchenpfiff, er überlegt und kommt auf mich zu.
HALLO !!! Ich ihn gestoppt, mit Vorran wieder nach hinten
bekommen, da fängt der doch wieder an wie ein Känguruh durch die Wiese
zu springen. Boah ich schwöre, in dem Moment dachte ich nur, denn holst
du gleich rein, wo ich das auch gerade denke springt das Kängaruh zurück
Richtung Dummy, nimmt es auf und bringt es mir. Puh Schwein gehabt.
Dann drehen wir uns wieder um 180 Grad und der erste Hund holt das Memory. Weiter im Walk up und nach Freigabe darf Leo auch das Memory holen. Er geht super raus, allerdings zieht der Wald sehr, und ich sehe auf einmal nur noch seine Schwanzspitze am Wald, ihn also wieder zurück gepfiffen, hat er prima angenommen, dann hat er auf meinen Suchenpfiff hin gesucht, ich sah Leo mittlerweile überhaupt nicht mehr ( es war abschüssig, die Wiese halt sehr hoch, und ich halt sehr klein ;-) Nun ja er hatte dann gefunden, und mir als ICE gebracht.
PUH wir erhalten noch 6 Punkte für die Aufgabe.
Unsere 4. Aufgabe
Wieder im Wald, fällt in ca 40m eine Markierung über eine Senke hinter einen Baumstamm. Nach Freigabe wird gearbeitet. Leo geht raus, durch die Senke kommt oben an, dreht sich auf einmal wieder um und geht wieder in die Senke. HALLO! Ich sage auch noch nett zu der Richterin, I can`t see my Dog, und in dem Moment wo ich das sage fällt mir ein, wenn du ihn nicht sehen kannst, musst du was tun, das du ihn wieder siehtst ;-). Also rangepfiffen, er kam wieder auf meiner Seite aus der Senke raus, dann gestoppt, und ihn mit vorran wieder versucht über die Senke zu schicken. Tja da war dann Drecksack Nr. 2 dabei, denn er geht nicht vorran, sondern nach rechts. HALLO !!!
Wieder gestoppt, dann die linke Hand genommen um ihn von rechts weg zu bekommen und mit vorran erneut versucht über die Senke zu bekommen. Das hat dann geklappt. Und dann kommt der Drecksack aus der Senke raus, und du siehst richtig in seinem Verhalten, ach Frauchen, du meinst das Dummy da hinter den Baumstamm, OK dann bringe ich das mit.
Wir erhalten 14 Punkte für die Aufgabe
Unsere 5. Aufgabe
Bei der Richterin angekommen fällt in ca. 70m Entfernung eine Markierung. Die arbeitet der Hund nach Freigabe. Leo geht wie der Blitz raus, hat auf den Punkt markiert, zwar kurz überlaufen, aber sofort wieder umgedreht und aufgenommen, und kommt wie der Blitz zurück. Während seines Rückweges wird ein Blind an der gleichen Stelle ausgelegt, und nachdem der Hund das erste Dummy abgegeben hat, wird das Blind beschossen. Dieses Blind darf nach eigener Freigabe gearbeitet werden. Ich schicke Leo zügig, er geht wieder genau auf den Punkt, nimmt auf und kommt flott bis auf die letzten Paar Meter zu mir zurück. Ich muss sagen, diese Aufgabe haben wir bei ordentlich Wind und Regen gearbeitet.
Und erhalten 19 !! Punkte für die Arbeit.
JA UND DAS WAR LEOS ERSTER BESTANDENER WORKINGTEST :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))
Ich bin so stolz auf meinen Drecksack, den er heute zum Teil drin gelassen hat, und zweimal kurz zum Vorschein hat kommen lassen, allerdings war er auch da immer händelbar, und hat uns noch Erfolg gebracht.
Als Vertretung, die ich auch bleiben werde haben wir unsere Sache toll gemacht, und Leo bekam von mir als Dankeschön ein tolles Fasanendummy :-)
Insgesamt haben wir 73 Punkte geholt, sind 27. geworden wobei in der A 12 Teams nicht bestanden hatten, bzw. aufgehört haben.
Und wie ich heute erfahren habe, ist die einstimmige Meinung, wer beim RTT den Workintest besteht, bei dem stimmen die Basics.
Workingtest " Tanz auf dem Vulkan 2010"
Leo startete zur Aufgabe 1 mit solch einem Elan, und zeigte seinen Spaß an der Arbeit, nur leider hat er in dieser Aufgabe dann wegen seinem Spaß eine Null kassiert.
Bei Aufgabe 2 hat er super toll gearbeitet und kam mit 19 Punkten nach Hause.
Aufgabe 3 arbeitete er auch super, hat aber leider nicht gefunden. Der Richter meinte noch der erste Teil war erste Sahne, und im zweiten Teil hat er super gesucht, aber wer halt kein Dummy bringt, bekommt ne Null.
Aufgabe 4 war wieder tolle Arbeit von Leo und er brachte 18 Punkte nach Hause.
Aufgabe 5 hat er auch gelöst, aber wer 4m vor dem HF das Dummy ohne Vorwarnung aus dem Fang fallen läßt, und meint dort eine besonders toll riechende Stelle abzuschlecken, bekommt halt auch keine Punkte sondern, ne Null.
Die Premiere war also durchwachsen, jedoch meinte unser Trainer, das sind ja nur Details an denen man halt weiter arbeiten muss. Die Lösung der Aufgaben war ja kein Problem. Auch wir waren nicht unzufrieden, beide Männer müssen halt unter Wettkampfbedingungen noch lernen. Der eine ein wenig seinen Spaß im Zaume zu halten, und der andere muss halt auch noch weiter Erfahrung sammeln.
Es war ein tolles WE in einer tollen Gruppe mit viel Spaß. Und Frauchen muss das zugucken auch noch lernen, Mann war das aufregend, ist bald schlimmer wie selber starten :-)
Work & Show auf Schloss Wissen 08./ 09.08.2009
Wir hatten ein wunderschönes Wochenende bei dem Work & Show Event auf Schloss Wissen am Niederrhein.
Samstag sind wir beim Workingtest in der Schnupperklasse als eines von 78 Teams gestartet.
Unsere Aufgaben gestalteten sich wie folgt.
Aufgabe 2 unter Richter Rainer Scesny (D):
Markierung mit Schuss im Wald, und anschliessender kleiner Suche
Bewertung: Vorzüglich
Aufgabe 3 mit Richterin Heike Reichelt (D):
Frei bei Fuß, Markierung mit Schuss fällt, Drehung um 180° und mit der Richterin zurück, Hund absetzen und mit der Richterin weiter gehen, HF dreht sich mit Richterin wieder um 180°, nach Freigabe durch die Richterin wird der Hund herran gerufen, danach nach freiem Ermessen den Hund zur Markierung schicken.
Bewertung: Vorzüglich
Aufgabe 4 mit Richterin Birgit Muhr (D):
Hund und HF sind am Startpunkt, es fällt ein Schuss und ein Flitze-Dummy überquert einen kleinen Weg, um 180° drehen und 15m zurück, wieder um 180° drehen, es fällt ein Schuss und eine Markierung an die Stelle des Flitze-Dummy`s. Nach Freigabe durch die Richterin den Hund zur Markierung schicken.
Bewertung: Vorzüglich
Aufgabe 1 mit Richter Jörg Brach (D):
Wasserapport, erst frei bei Fuß bis an den Rand der Niers, dann fällt ein Schuss und eine Markierung in die Niers, nach Freigabe des Richters den Hund zur Markierung schicken.
Bewertung: Sehr Gut
Es war unser erster Workingtest, und es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht. Leo und ich waren ein tolles Team, und es hat sich, wie schon im Training gezeigt, das Leo die Dummy-Arbeit unheimlich viel Spaß macht. Alle Richter haben im besonderen auch unsere Fußarbeit gelobt. Wie sagt Michael immer im Training, die Basics müssen stimmen. Und das hat mir Leo hier gezeigt. Wir sind auf einem richtig guten Weg, und die Dummy-Arbeit wird von uns nicht mehr losgelassen. Wenn man Leo sieht, mit wieviel Spaß er bei der Sache ist, geht mir immer wieder das Herz auf. Und was heißt das für das nächste Jahr ? Wir kommen wieder, keine Frage und vielleicht starten wir dann schon in A. ( Die übrigens ganz schön anspruchsvolle Aufgaben hatten)
Sonntag fand die Show-Veranstaltung statt.
Leider war bei Leo eine alte Verletzung nach dem Working-Test wieder aufgebrochen, so dass wir in der Offenen Klasse keine offizielle Bewertung erhalten konnten.
Beim Laufen lief Leo einfach nicht rund und humpelte vorne links leicht, darauf hin sagte die Richterin er wäre ein ganz toller Hund, aber sie könnte ihn einfach nicht bewerten. Da hatte ich vollstes Verständniss für. Morgens lief er noch normal, aber auf der Wiese fing er teilweise an zu humpeln.
Der Richterbericht liest sich auch dementsprechend:
very pleasing head and expression, good bone,good reach of neck, but upright in shoulder, level topline, short coagled good turn of stiffel, unfort unready lame in front leg, very nicely handled, no grading
